Walderlebnispfad

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Walderlebnispfad Katzenelnbogen Auf Mitmachpunkte und Aktivitätsstationen setzt der Walderlebnispfad in Katzenelnbogen, der im Jahre 2005 mit dem Ehrenamtspreis für herausragende kommunale Projekte des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet wurde. Für Alt und Jung bietet er die optimalen Bedingungen, um den Forst hautnah kennen zu lernen. Durch den Walderlebnispfad wird auf der alten Trasse von Waldlehr- und Trimmpfad eine alte Tradition neu belebt.

In Zusammenarbeit mit dem Forstrevier Katzenelnbogen, dem Montagsstammtisch Dörsdorf, den Kindern der Ferienfreizeit der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen und „Holzskulpturen mit Kettensäge“ Arne Wilhelm entstand unter Regie der Ortsgemeinde Klingelbach, der Stadt Katzenelnbogen, der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen und dem Verkehrsverein „Einrich“ eine Rundwanderstrecke von 2,8 Kilometern. Finanziell unterstützt wurde die Idee aus Mitteln des Zweckverbandes Naturpark Nassau sowie der Stiftung Natur & Umwelt Rheinland-Pfalz und deren Hauptgeldgeber „GlücksSpirale“.

An 19 Stationen können sich Wanderer über das tatsächliche Leben in der Natur informieren - verschiedene Stationen laden zum Mitmachen ein. Das „Baumtelefon“ zeigt z. B., wie sich Tiere, die in Baumhöhlen leben, vor Feinden retten können. Durch das „Holzfernrohr“ ist die Wohnung eines Spechtes sowie die Krone eines abgestorbenen Baumes zu sehen. Beim Tierweitsprung können die Kinder ihre Kräfte mit den Lebewesen des Forstes messen und mit ihnen um die Wette springen.

Die Holztafeln am Rande der Sprunggrube geben an, wie weit einige Tiere springen können - dies erstreckt sich von der Waldmaus, die 70 cm weit springt, bis zum Reh, welches 6 m schafft. Das „Waldxylophon“ lädt dazu ein, mit den Klanghölzern ein Lied anzuschlagen.

Durch das „Einricher Landschaftsbild“ fällt der Blick auf einen typischen Ausschnitt aus der Einricher Landschaft. Das Alter eines Baumes sowie bedeutende Ereignisse sind an einer Baumscheibe abzulesen. Im „Insektenhotel“ leben Einsiedlerbienen, Einsiedlerwespen, Hummeln, Florfliegen, Ohrwürmer, Asseln, Tausendfüssler und viele weitere Insekten. Unterschiedlichste Materialien bieten ihnen hier die Möglichkeit des Unterschlupfs. Diese Tiere können hier in ihrem typischen Lebensraum beobachtet werden. Außerdem soll die Station an Anregung dienen, im eigenen Garten ebenfalls Nisthilfen zu schaffen.

Was wächst am Waldrand? Wie sieht ein Baum von unten aus? Was ist ein geschraubter Baum? Wie verhält sich der „Zimmermann des Waldes“ - der Specht? Was ist ein Baumpilz? Wofür ist totes Holz gut? - Antworten auf diese Fragen finden die Wanderer auf dem neuen Walderlebnispfad.
Auf Informationstafeln wird auf der Strecke weitgehend verzichtet. In einem Faltblatt, das an den Hinweistafeln am Beginn des Walderlebnispfades am Seniorenstift sowie der weiteren Einstiegsmöglichkeit an der Weißler Höhe für jeden Besucher in einer Box zum Mitnehmen bereit liegt, ist alles Wissenswerte zusammengestellt.

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Hallo Kinder - ich zeige euch den Walderlebnispfad