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Wir schaffen Raum für flexible Arbeit

Auf großen Bannern werben die Kooperationspartner für Co-working in Aar-Einrich - für die Idee moderner Arbeit ohne weite Pendlerwege. Gleichzeitig wird die neue dazugehörige Homepage vorgestellt.

Coworking Aar-Einrich


Home-Office oder Mobile Arbeit sind in aller Munde und die Corona-Zeit hat diese Arbeitsweise enorm nach vorne gebracht. Um optimale Voraussetzungen für die Arbeit vor der Haustür zu schaffen, hat die Verbandsgemeinde Aar-Einrich zusammen mit Rabb Computer und unter Begleitung der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz ein vielversprechendes Angebot platziert.

Direkt am Eingang von Katzenelnbogen ist es jetzt in großen Buchstaben zu lesen, wo das Dorfbüro oder das Co-working-Space in Katzenelnbogen errichtet wird. „Wir schaffen Raum“ - so lautet die Aufschrift auf den Bannern und wirbt für etwas, das bisher in der Region einmalig ist. Die Verbandsgemeinde Aar-Einrich ist Projektträger dieses „Dorfbüros“, das durch die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz unterstützt wird. Bürgermeister Harald Gemmer sieht in diesem Projekt eine große Chance für die ländliche Region, die sehr vielen Auspendlern Wohnraum bietet. Gerade in der Corona-Zeit konnten viele Menschen erleben, dass die technischen Voraussetzungen eine unheimlich hohe Vielfalt für mobiles Arbeiten bieten, aber der Küchentisch nicht immer der optimale Arbeitsplatz ist. Von daher haben wir uns auf den Weg gemacht, nach Alternativen zu suchen und möchten jetzt in Kooperation mit der Entwicklungsagentur RLP und Rabb Computer ein Co-working einrichten, das zwar in Wohnortnähe entsteht, aber dem Flair und der technischen Ausstattung eines Büros in den Ballungszentren in nichts nachsteht. Rehan Khan, Geschäftsführer der Rabb Computer Systemhaus GmbH, betont: „Wir sind der erste offizielle Co-working Space in der Region und ermöglichen Freelancern, Digitalen Nomaden, Startups, Unternehmen, Homeoffice-Mitarbeitern und Pendlern alle Freiheiten zum Durchstarten.“  In unmittelbarer Nachbarschaft zu seinem Unternehmen entstehen die erforderliche Büroräume. Die optimale technische Ausstattung und die Betreuung aus der direkten Nachbarschaft bieten nach Auffassung von Herrn Khan die optimalen Möglichkeiten für Co-working.

Vor wenigen Wochen gab Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Gewinner des landesweiten Wettbewerbes bekannt - Katzenelnbogen ist eines von drei in Rheinland-Pfalz beheimateten Projekten, die im Jahr 2020 an den Start gehen.

Coworking Aar-Einrich


Zu der Präsentation der Homepage und der Bannerwerbung war auch Stadtbürgermeisterin Petra Popp eingeladen. Sie freut sich über dieses innovative Projekt in ihrer Stadt, das sich optimal an die Aktivitäten des Netzwerkes „Digitale Stadt RLP“, zu der Katzenelnbogen seit einiger Zeit gehört, anschließt. „Es sind Bausteine, die die Lebens- und Wohnqualität in Katzenelnbogen und der gesamten Region erhöhen, und uns damit die Gelegenheit geben, Schritt zu halten mit der digitalen Entwicklung. Damit wird Zukunft gestaltet.“

Neben der Freude über den Zuschlag beginnt natürlich auch die praktische Arbeit an der Vorbereitung. Die 49. Woche - also Anfang Dezember - soll das Co-working Space, die neue Arbeitswelt in Katzenelnbogen, eröffnet werden. Das bedeutet noch viel Arbeit, aber Jutta Hochkammer, Rabb-Computer, zusammen mit Caroline Weis, Verbandsgemeinde Aar-Einrich, sind sich sicher, dass das zeitliche Ziel realistisch ist und in guter Zusammenarbeit auch erreicht wird. Parallel zu den baulichen Arbeiten wird jetzt natürlich auch die Werbetrommel gerührt, um Interessenten für das Anmieten von Arbeitsplätzen oder des gut ausgestatteten Besprechungsraumes zu finden. Die Banner sollen Neugierde wecken und nähere Einzelheiten gibt es dann auf der bereits eingerichteten Homepage: www.coworking-aar-einrich.de

Als Ansprechpartnerin steht Caroline Weis telefonisch 06486/9179-114 und unter c.weis@vg-aar-einrich.de   zur Verfügung. Jutta Hochkammer und Caroline Weis sind überzeugt von dem Projekt und sind sich sicher, dass der Slogan „Yes, we Khan“ nicht nur Rückschlüsse auf den Geschäftsführer von Rabb-Computer zulässt, sondern auch ein Versprechen an die Kunden und Interessenten am Co-working in Aar-Einrich ist.

Petra Popp und Harald Gemmer


Marlu Dreyer verkündet "Dorf-Büro" - Sieger: Annweiler, Buch und Katzenelnbogen

Drei Sieger in Rheinland-Pfalz freuen sich über bis zu 100.000 Euro Unterstützung bei der Einrichtung von Dorf-Büros: die Verbandsgemeinde Aar-Einrich, die Stadt Annweiler am Trifels und die Ortsgemeinde Buch im Hunsrück. Die Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer am Digitaltag bei der Online-Veranstaltung „nachhaltig digital unterwegs“ in Mainz bekanntgegeben.

Nicht nur die Corona-Pandemie zeigt: Homeoffice hat viele Vorteile und wird immer beliebter. Für den ländlichen Raum bedeutet das die Chance, das moderne Arbeitsleben zurück ins Dorf zu holen. Die Entwicklungsagentur unterstützt Modellprojekte in ausgewählten Gemeinden dabei, Dorf-Büros (Coworking Spaces) einzurichten: „Die Gemeinden erhalten bis zu 100.000 Euro für ihr Projekt und werden umfassend von der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz beraten“, erklärte Ministerpräsidentin Dreyer.

Dorf-Büro Sieger


Nutzer können sich heimatnah im Dorf-Büro flexibel einen von mindestens vier Arbeitsplätzen mieten – mit allem, was sie brauchen: Schreibtisch, PC, schnelles Internet, Drucker, Kaffeeküche und Austausch mit anderen Menschen. Dort lässt sich dann ruhiger arbeiten als im Familienhaushalt, aber ohne Pendelzeiten. Die Menschen haben so mehr Zeit für ihre Familien oder für Ehrenämter. Außerdem bedeuten kürzere Fahrten zur Arbeit mit dem Pkw weniger Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid.

Die Entwicklungsagentur hat das erweiterte Modellprojekt „Dorf-Büros“ mit ihren Erfahrungen aus dem Coworking Space „Schreibtisch in Prüm“, der seit 2017 besteht, im Auftrag des Innenministeriums gestartet. Über drei Jahre werden die Sieger-Kommunen mit bis 100.000 Euro unterstützt und fachlich beraten. Die Dorf-Büros müssen mindestens fünf Jahre lang betrieben werden. Den Wettbewerb 2019 entschied die Verbandsgemeinde Trier-Land für sich.

Die diesjährigen Gewinner haben sich gegen 10 weitere Mitbewerber durchgesetzt. 

Die Verbandsgemeinde Aar-Einrich richtet ihr Dorf-Büro in Katzenelnbogen ein und kooperiert mit einem IT-Systemhaus, das die Räume zur Verfügung stellt. In Annweiler am Trifels entsteht der ländliche Coworking-Space in freien Räumen im Rathaus der Stadt – in lebendiger Lage und direkt neben dem historischen Ratssaal. In der Verbandsgemeinde Kastellaun richtet die Ortsgemeinde Buch ein Dorf-Büro in einem historischen Fachwerkhaus ein, das früher als Bankfiliale genutzt wurde und mittlerweile leer stand. Mit knapp 830 Einwohnern ist Buch bisher der kleinste Ort, in dem das Dorf-Büro-Konzept erprobt wird.

Eröffnet werden die drei neuen Dorf-Büros spätestens in der ersten Dezemberwoche. Bis dahin werden die Konzepte der drei Kommunen gemeinsam mit der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz und einer Coworking-Beratungsfirma weiter ausgearbeitet und umgesetzt. Im kommenden Jahr gibt es den Wettbewerb zum dritten Mal. Auch 2021 werden bis zu drei weitere Dorf-Büros eröffnen. Rheinland-pfälzische Verbandsgemeinden und verbandsfreie Gemeinden können sich direkt um die Finanzierung und Beratung für ihre Dorf-Büro-Projekte bewerben, Ortsgemeinden mit Unterstützung der Verbandsgemeinde.

Andreas Jöckel

Weitere Infos gibt es unter www.dorfbueros-rlp.de

Ein Dorfbüro für Katzenelnbogen


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