Flecker Freitag

Da gab es nur strahlende Gesichter: Der erste Flecker Freitag war ein voller Erfolg.

Da gab es nur strahlende Gesichter: Der erste Flecker Freitag war ein voller Erfolg.

120 Besucher saßen im Hof des Einrichmuseums zusammen. Ein Impfnachweis oder ein Negativtest war Voraussetzung für den Einlass, der sehr gekonnt und ohne Kompromisse durchgeführt wurde. Sowieso mussten sich die Gäste im Vorfeld anmelden. Wie Stadtbürgermeisterin Petra Popp berichtete, war die Nachfrage doppelt so groß. Jedoch, gewisse Abstandsregeln sollten auch bei dem Flecker Freitag gelten – mehr Besucher waren nicht möglich.

Petra Popp begrüßte ein gut gelauntes Publikum. „Der 30. Juli 1966 ging in die Geschichte ein. Damals verlor die deutsche Mannschaft in London das Endspiel der Weltmeisterschaft gegen die englische Mannschaft mit 2 : 4 Toren. Der 30. Juli 2021 geht vielleicht in die Stadtgeschichte ein – als Premiere des „Flecker Freitag“.“

1. Flecker Freitag


Das Konzept sei fast eineinhalb Jahre alt, sagte Petra Popp. Es wurde im Stadtrat im März 2020 beschlossen, in der Woche vor dem ersten Lockdown. Gerne würde die Stadt – vielleicht im monatlichen Turnus – diese Veranstaltung fortführen. Verkaufsstände mit regionalen Produkten sollen hinzukommen, schon ab 17 Uhr, Essen, Getränke, Musik, ein kleines Unterhaltungsprogramm für abends kann variieren.  Die Sonne schien noch bis in den späten Abend – genau die richtige Temperatur herrschte vor zum Zusammensitzen. Alle Altersgruppen waren vertreten, viele junge Leute, wie die Kirmesburschen aus dem Jahr 2019, das freute die Veranstalter. Jenny und Markus Würmlin können stellvertretend für alle Besucher zitiert werden: „Es ist so schön und wir sind dankbar, hier viele Menschen treffen zu können, sich mit ihnen auszutauschen und zu feiern,  die wir lange Zeit ohne Maske nicht mehr sahen.“

Die Bewirtung der Gäste nahmen die Frauen und Männer des Museumsvereins vor. Sie verkauften an ihrem Stand Bier und nichtalkoholische Getränke. Feinen Wein jeglicher Kategorie gab es am Stand von Adams kleinem Weinladen bei Michael Adam aus Berndroth.

Für den kleinen Hunger an diesem Abend passend zu allen Getränken steckten Köstlichkeiten in der „Zornigen Knabbertasche“ der Bäckerei Zorn. Hier – wie auch bei den alkoholfreien Getränken und dem Bier, geht der Differenzbetrag zwischen Einkaufspreis und Verkaufspreis an das Einrichmuseum.

Für die Musik sorgte Ralf Og aus Niederneisen, der in der Region als aktiver Musiker bekannt ist. Er sprang zum Glück ein für Andi Riedel, der erkrankt war.

Uschi Weidner