Zuggruppen haben tolle Ideen zum Motto „Berufe mit Herz und Hand“
Katzenelnbogen feiert ausgelassen den Bartholomäusmarkt: Mit buntem Umzug, prächtigen Wagen, Musikzügen und strahlendem Sonnenschein erlebten hunderte Besucher ein Highlight – und die Festtage gehen noch weiter.
Der Tag des heiligen Bartholomäus ist am 24. August. Das passte in diesem Jahr wunderbar mit dem Bartholomäusmarkt in Katzenelnbogen zusammen. Die Bauernregel „Wie Bartholomäitag sich hält, so ist es auch im Herbst bestellt“ sagt aus, dass man das Wetter am 24. August im Blick behalten muss, um zu wissen, wie das Wetter im Herbst wird. Der Herbst war den Verantwortlichen des Einricher Heimatvereins und den Besuchern noch nicht so wichtig. Der große Festzug am Sonntagnachmittag – da sollte schönes Wetter sein. Und tatsächlich, ein Bilderbuchtag war das, als die vielen Hundert Besucher die Straßen der Stadt säumten, um den Gruppen und den Musikzügen Beifall zu spenden.
Sie bekamen prächtige Festwagen, kunterbunte Fußgruppen, vor allem aber strahlende Gesichter zu sehen. „Wenn Katzenelnbogen feiert, ist das immer so“, kommentierte Doris Weyand, die an diesem Tag Geburtstag hat. Noch am Vormittag gab es dichte Wolken, die über dem Einrich hingen. Doch bei Sonnenschein ging es los.
Das Motto des Zuges lautete „Berufe mit Herz und Hand“. Wundervolle Ideen bekamen die Besucher hier zu sehen. Der Festzug wird in jedem Jahr sehnlichst erwartet. Ein wirklicher Höhepunkt im Marktgeschehen. Hiermit möchten auch die Verantwortlichen des Einricher Heimatvereins all jene würdigen, die mit Leidenschaft, Engagement und handwerklichem Können zum Gelingen beitragen – ob sichtbar im Alltag oder oft ganz still im Hintergrund.
Die Stimmung bei den Zuschauern war sowieso schon bestens. Gesteigert wurde sie noch durch die musikalischen Einlagen der zahlreichen Musikzüge.
Im Anschluss an den Umzug gaben die Festzugskapellen im Zelt ein großes Konzert: der Musikverein Obertiefenbach, der Spielmannszug Singhofen, die Stadtkapelle Westerburg. Nach dem Festzug soll der „Alltag“ weiter in den Hintergrund treten und die Möglichkeit bestehen, auf dem Marktplatz sowie im Zelt Gespräche zu führen, zu tanzen, lachen, essen, trinken – einfach den Markt zu genießen.
Uschi Weidner


