2. Workshop - Mobilitätskonzept für die Stadt Katzenelnbogen


Die Stadt Katzenelnbogen hat das Ingenieurbüro IKS Mobilitätsplanung beauftragt, ein Mobilitätskonzept für das Stadtgebiet zu entwickeln. Im Fokus der Bearbeitung steht die Entwicklung von Maßnahmen zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs und der Erreichbarkeit des ÖPNV.

In diesem Rahmen fand am 12. März 2026 der zweite öffentliche Workshop in der Stadthalle Katzenelnbogen statt. Rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung, darunter Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Vereinen und Gewerbe.

Zu Beginn der Veranstaltung präsentierte der Projektleiter Alexander Gardyan von IKS Mobilitätsplanung den aktuellen Projektstand des Mobilitätskonzepts sowie die Ergebnisse der Onlinebeteiligung.

Im Mittelpunkt des Workshops standen zentrale Themen der zukünftigen Mobilitätsent­wicklung in Katzenelnbogen. Dazu zählten insbesondere die Verkehrsführung in der Innenstadt, die „Kleine Umgehung“, der Parkplatz Weiherwiese, Tempo 30 oder Verkehrsberuhigte Bereiche in Wohngebieten sowie mögliche Orte für neue Fahrradabstellanlagen und Sitzbänke. An mode­rierten Thementischen hatten die Teilnehmer­innen und Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Ideen, Anregungen und Argumente auszutauschen und gemeinsam zu diskutieren.

An allen Tischen war eine durchweg konstruktive und sachliche Atmosphäre zu beobach­ten. Trotz unterschiedlicher Sichtweisen bestand Einigkeit darüber, dass Veränderungen notwendig sind, um die Mobilität in Katzenelnbogen zukunftsfähig weiterzuentwickeln.

Die im Workshop gesammelten Hinweise und Anregungen werden nun vom Planungs­büro ausgewertet und in den weiteren Konzeptionsprozess eingebun­den. Bei Themen mit besonders unterschiedlichen Positionen verwies der Projekt­leiter auf die Möglichkeit, mehrere Varianten zu erarbeiten. Dies soll der Kommu­nal­politik ermöglichen, auf fachlich fundierter Grundlage über verschiedene Lö­sungs­ansätze zu beraten und zu entscheiden.

Auch Bürgermeisterin Petra Popp bedankte sich bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die engagierte Beteiligung – sowohl im Rahmen des Work­shops als auch über die Onlinebeteiligung.