Der Wettergott muss Weintrinker sein. Pünktlich zum Start des Weinfestes in Katzenelnbogen schob er die Regenwolken zur Seite und ließ die Abendsonne scheinen. Ein „volles Haus“ war die Belohnung. Die Besucher fühlten sich in ein Weinlokal versetzt.
Wenn der Duft von Riesling in der Luft liegt, das Lachen gut gelaunter Menschen durch die Baumwipfel der Weiherwiese dringt und sich diese stimmungsvolle Veranstaltungsfläche mitten in Katzenelnbogen in ein Paradies für Weinliebhaber und Genießer verwandelt, dann weiß man: Es ist wieder Weinfest in Katzenelnbogen. Und Katzenelnbogen wäre nicht Katzenelnbogen, wenn man sich von der am Nachmittag herrschenden, unsicheren Wetterlage unterkriegen ließe. Mit stoischer Gelassenheit und einem Lächeln, das zumindest in Teilen vom Wein unterstützt wurde, erlebten sie den Wetterumschwung zur Abendsonne.
Längst ein fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders
Was einst als charmante Idee begann – „Warum nicht den Wein nach Katzenelnbogen bringen und ihn in der Weiherwiese genießen?“ – hat sich längst zu einem festen Bestandteil des regionalen Veranstaltungskalenders gemausert. Die Idee für das Weinfest entstand bei den Vorbereitungen im Rahmen der Feierlichkeiten zum 700. Jubiläum der Stadtrechteverleihung im Jahr 2012.

Von Anbeginn tritt die Stadt als Veranstalter und Organisator auf. Doch ohne Vereine, diverse Gruppierungen wie zum Beispiel die Landfrauen, verschiedene Einzelpersonen, Musiker und selbstverständlich mehrere Weinhändler wäre solch eine Veranstaltung nur Makulatur. Wer Lust und Durst hatte, konnte und durfte einiges verkosten. Den Besuchern wurde durch mehrere Winzer eine breite Palette an Weinen aus den unterschiedlichsten Anbauregionen des Landes angeboten. Auch das passende Essen wurde gereicht, denn sowohl die Landfrauen als auch die Kirmesburschen „Anno Dazumal“ sorgten sich um das Wohl der Besucher. Das Fazit fiel durchweg positiv aus. Von den Winzern gab es ein Extra-Lob für das Einricher Publikum.


