Vielfältige Begegnungen, internationale Spiele und kulinarische Köstlichkeiten: Mit verschiedenen Angeboten beteiligten sich die Jugendarbeit Aar-Einrich und das Haus der Familie an der Interkulturellen Woche vom 25. September bis zum 4. Oktober 2026. Im Mittelpunkt stand das gegenseitige Kennenlernen, der Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und das verbindende Gefühl von Gemeinschaft.
Ein besonderes Highlight war das Interkulturelle Spielefest der Jugendarbeit Aar-Einrich, das gemeinsam mit und in der Grundschule im Einrich veranstaltet wurde. An vielfältigen Spielstationen konnten die Kinder unterschiedliche Kulturen auf spielerische Weise kennenlernen und selbst aktiv werden. Bei traditionellen und abwechslungsreichen Spielen aus Ländern wie Chile, den Philippinen, Schweden und Japan wurde mit viel Freude ausprobiert, gelacht und gemeinsam gespielt.
An den Projekttagen stand eine wichtige Botschaft im Mittelpunkt: Kinder auf der ganzen Welt spielen gerne. Oft ähneln sich die Spiele verschiedener Länder oder haben sogar Gemeinsamkeiten. Und, um miteinander Spaß zu haben, braucht es nicht unbedingt eine gemeinsame Sprache. Offenheit, Neugier und die Freude am gemeinsamen Erleben reichen häufig schon aus, um miteinander in Kontakt zu kommen.
Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Ein reichhaltiges und kulturell vielfältiges Buffet bot den Kindern zahlreiche Köstlichkeiten, diente zur Stärkung zwischen den Spielstationen und bot den Kindern die Möglichkeit, die Kulturen auch kulinarisch kennenzulernen. Die Eltern der jeweiligen Klassenstufen beteiligten sich mit großem Engagement und trugen damit wesentlich zum Gelingen der Projekttage bei. Dank der tatkräftigen Unterstützung der Eltern und der Lehrerschaft konnte den Kindern ein abwechslungsreiches Erlebnis abseits des gewohnten Schulalltags ermöglicht werden.
Das Haus der Familie lud im Rahmen der Interkulturellen Woche zu einem GenerationenTalk unter dem Motto „Schnausen durch die Kulturen“ ein. Gemeinsam mit Karolin Donat, Sozialberatung Migration und Integration der Verbandsgemeinden Nastätten, VG Aar-Einrich und VG Loreley, sowie Inge Waldorf, Beauftragte für Migration und Integration des Landes Rheinland-Pfalz, kamen die Teilnehmenden bei vielfältigen Speisen aus unterschiedlichen Ländern miteinander ins Gespräch. Die von den Besuchern mitgebrachten kulinarischen Köstlichkeiten boten dabei einen schönen Anlass, neue Eindrücke zu gewinnen, Erfahrungen auszutauschen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Den Abschluss der Interkulturellen Woche im Haus der Familie bildete am Freitag ein weiteres kulinarisches Angebot im Rahmen des FamilyTreffs. Bei einem gemütlichen, kulturell vielfältigen Frühstück kamen Eltern zusammen, um gemeinsam zu essen, sich auszutauschen und den Vormittag in angenehmer Atmosphäre zu verbringen.
Die verschiedenen Angebote zeigten auf unterschiedliche Weise, wie Begegnung und Verständigung im Alltag gelingen können: beim gemeinsamen Spielen, beim Probieren neuer Speisen oder beim persönlichen Austausch. Die Interkulturelle Woche machte damit deutlich, dass kulturelle Vielfalt eine Bereicherung ist und Gemeinschaft dort entsteht, wo Menschen offen aufeinander zugehen.
Sie blicken zurück auf eine gelungene, abwechslungsreiche und vielfältige Woche und freuen sich bereits auf die Projekte im nächsten Jahr!
U. Weidner


